Das Rote Herz schlägt Grün aber nur solange es Schwarz nicht stört….
Wer in der letzten Zeit die Vorschläge der der SPD Fraktion in der Escheburger Gemeindevertretung beobachtet, stellt fest, dass die SPD mit einigen sehr „grünen“ Ideen überraschte.
Zuletzt der Antrag, dass die gemeindeeigenen Flächen doch möglichst naturnah als Blumenwiesen o.Ä. gestaltet werden sollten. Gute Idee, die von allen Fraktionen unterstützt wurde. Also erhielt der Planungs- und Umweltausschuss den Auftrag die Flächen auf eine Umgestaltung hin zu prüfen. Das Amt bereitet eine Liste von gut 20 Teilflächen vor und über die soll nun beraten werden.
Gleich zu Beginn der Sitzung überraschte der Vorsitzende des Ausschusses Frank Lohmeyer (CDU) mit einem Beschlussvorschlag, dass landwirtschaftlich genutzte Flächen grundsätzlich aus der Betrachtung rausfallen sollen.
Hier aus dem öffentlichen Protokoll :
„Der Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde empfiehlt der Gemeindevertretung keinerlei Flächen die landwirtschaftlich oder zur Tierhaltung genutzt werden oder nutzbar sind umzuwandeln, ebenso alle Flächen auf denen eine spätere Bebauung möglich wäre."
Abstimmungsergebnis:
Stimmberechtigt: 7
Ja-Stimme(n): 4
Nein-Stimme(n): 3
Enthaltung(en): 0
Die Abstimmung zu dem Punkt im Planungs- und Umweltausschuss war schnell geschehen: mit der Stimmenmehrheit von CDU und SPD (4) wurden gegen die Stimmen von EWG und Grünen (zusammen 3) somit die meisten Flächen erst gar nicht mehr betrachtet. Wenn man sich ansieht, wer die Pächter der entsprechenden Flächen sind, kann man sich den Rest denken.
Wir können uns als EWG über so wenig Rückgrat der SPD nur wundern und fordern in der nächsten Gemeinderatssitzung (GV) den Planungs-und Umweltausschuss auf, den GV-Beschluss im eigentlichen Sinne umzusetzen und Parzelle für Parzelle zu betrachten und alle Möglichkeiten auszuloten. Wir würden uns auch wünschen, dass die SPD zu Ihrem Vorschlag steht und sich nicht wieder „beeinflussen“ lässt.
Bei gefrorenem Boden und leichtem Nieselregen haben es sich die Bürgermeisterin Olga Heidebrecht und die Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Escheburg nicht nehmen lassen, ihr Versprechen des Spatenstichs für das geplante Feuerwehrgerätehaus noch im Jahr 2025 einzulösen. Sekt im Plastikbecher stand bereit und rundete die spontane Aktion ab.

Auch in diesem Jahr hat unser „Punsch am Tannenbaum“ am Freitag vor dem 1. Advent den Start in die Weihnachtszeit markiert. Zahlreiche Escheburgerinnen und Escheburger nutzten die Gelegenheit, auf dem Dorfplatz bei Punsch, Apfelwein, Wurst und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen und vertraute Gesichter wiederzusehen. Solche Abende zeigen, wie lebendig unser Dorf ist – und wie viel Herzblut darin steckt. Denn hinter vielen schönen Momenten in Escheburg stehen Menschen, die ihre Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen: im Verein, bei der Feuerwehr, in der Kirchengemeinde, in Initiativen für Jung und Alt oder in der Gemeindepolitik. Ehrenamt heißt, Verantwortung zu übernehmen, mit anzupacken und oft im Hintergrund zu wirken, ohne großen Applaus und ohne Bezahlung. Doch ohne dieses Engagement gäbe es weniger Begegnung, weniger Unterstützung in schwierigen Situationen und weniger Gemeinschaftsgefühl. Jeder Beitrag zählt – ob bei der Organisation von Festen wie „Punsch am Tannenbaum“ und Osterfeuer oder im stillen, regelmäßigen Einsatz das ganze Jahr über. Wer eine Idee hat, wie unser Dorfleben noch bunter, gerechter oder attraktiver werden könnte, bekommt dafür jetzt Rückenwind: Die AktivRegion Sachsenwald-Elbe ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, neue Projekte für ihre Gemeinde anzustoßen – für die Dorfgemeinschaft insgesamt, für bestimmte Gruppen oder einzelne Bereiche. Gefördert werden kleine Vorhaben mit einem Gesamtwert von bis zu 20.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK); bis zu 80 % der Kosten können übernommen werden, die Auszahlung erfolgt nach Abschluss des Projekts. Aus einer Idee kann so mit überschaubarem Eigenanteil ein sichtbares Plus für Escheburg werden. Unser Dank gilt allen, die sich bereits engagieren – und allen, die darüber nachdenken, es künftig zu tun. Eine starke Dorfgemeinschaft entsteht dort, wo viele mitmachen, Verantwortung teilen und einander unterstützen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes, friedliches Weihnachtsfest – EURE EWG Den ganzen Durchblick findet ihr hier.


