Vandalismus an der Grüppental-Schule
In der Nacht vom 30. auf den 31. August wurde leider an der Grüppentalschule randaliert und dadurch Anlagen beschädigt.
Es wurden Parkbänke aus den Verankerungen gerissen und komplett zerstört, eine der Kinderschaukeln schwer beschädigt, die Schulwand und Fenster beschmiert, ein Regenfallrohr aus der Verankerung gerissen und Bänke auf ein Zwischendach gestellt.
Wir berichteten darüber auf unserer Facebook Seite. Hier gab es eine riesige Resonanz und über Tausend Klicks. Viele Kommentare zeigten das blanke Entsetzen und totale Fassungslosigkeit über so viel Destruktivität und Zerstörungswillen. Vorschläge wie Bewegungsmelder mit Flutlicht und Videoüberwachung kamen ebenfalls. Seit der Sportplatz videoüberwacht wird, kam es dort nicht mehr zu Zerstörungen. Vorher war die Anlage immer wieder Ziel der Vandalen.
Ähnlich ergeht es auch anderen Gemeinden wie Glinde und Barsbüttel. Auch dort kam es zu schweren Beschädigungen und die Anschaffung einer Videoanlage wird in Betracht gezogen bzw. rechtlich geprüft.
Auch wir lassen gerade die rechtlichen Möglichkeiten prüfen, eine solche Anlage zu installieren. Vielleicht wird damit auch gleich der allnächtliche Lärm in der Ferienzeit an der Schule eingedämmt. Der hat doch zu erheblichem Unmut bei den Anwohnern der Schule geführt. Die EWG hat sich daher für eine klare Regelung der Nutzung des Schulgeländes ausgesprochen und eine entsprechende Beschilderung angeregt.
Bei gefrorenem Boden und leichtem Nieselregen haben es sich die Bürgermeisterin Olga Heidebrecht und die Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Escheburg nicht nehmen lassen, ihr Versprechen des Spatenstichs für das geplante Feuerwehrgerätehaus noch im Jahr 2025 einzulösen. Sekt im Plastikbecher stand bereit und rundete die spontane Aktion ab.

Auch in diesem Jahr hat unser „Punsch am Tannenbaum“ am Freitag vor dem 1. Advent den Start in die Weihnachtszeit markiert. Zahlreiche Escheburgerinnen und Escheburger nutzten die Gelegenheit, auf dem Dorfplatz bei Punsch, Apfelwein, Wurst und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen und vertraute Gesichter wiederzusehen. Solche Abende zeigen, wie lebendig unser Dorf ist – und wie viel Herzblut darin steckt. Denn hinter vielen schönen Momenten in Escheburg stehen Menschen, die ihre Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen: im Verein, bei der Feuerwehr, in der Kirchengemeinde, in Initiativen für Jung und Alt oder in der Gemeindepolitik. Ehrenamt heißt, Verantwortung zu übernehmen, mit anzupacken und oft im Hintergrund zu wirken, ohne großen Applaus und ohne Bezahlung. Doch ohne dieses Engagement gäbe es weniger Begegnung, weniger Unterstützung in schwierigen Situationen und weniger Gemeinschaftsgefühl. Jeder Beitrag zählt – ob bei der Organisation von Festen wie „Punsch am Tannenbaum“ und Osterfeuer oder im stillen, regelmäßigen Einsatz das ganze Jahr über. Wer eine Idee hat, wie unser Dorfleben noch bunter, gerechter oder attraktiver werden könnte, bekommt dafür jetzt Rückenwind: Die AktivRegion Sachsenwald-Elbe ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, neue Projekte für ihre Gemeinde anzustoßen – für die Dorfgemeinschaft insgesamt, für bestimmte Gruppen oder einzelne Bereiche. Gefördert werden kleine Vorhaben mit einem Gesamtwert von bis zu 20.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK); bis zu 80 % der Kosten können übernommen werden, die Auszahlung erfolgt nach Abschluss des Projekts. Aus einer Idee kann so mit überschaubarem Eigenanteil ein sichtbares Plus für Escheburg werden. Unser Dank gilt allen, die sich bereits engagieren – und allen, die darüber nachdenken, es künftig zu tun. Eine starke Dorfgemeinschaft entsteht dort, wo viele mitmachen, Verantwortung teilen und einander unterstützen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes, friedliches Weihnachtsfest – EURE EWG Den ganzen Durchblick findet ihr hier.

