"Sehr solider Haushalt 2022"

In der Sitzung am 1. Dezember
2021 hat der Finanz- und Liegenschaftsausschuss
über den Haushalt
2022 beraten. Insgesamt
kann gesagt werden, dass wir
wieder einen sehr soliden Haushalt
vorliegen haben.
Der Verwaltungshaushalt
wird mit einer
schwarzen Null abschließen.
Der Vermögenshaushalt wird negativ
sein, weil hier große Investitionen
eingeplant wurden, wie
zum Beispiel die Neugestaltung
des Götensbergs mit über zwei
Millionen Euro oder auch die Anschaffung
eines neuen Feuerwehrfahrzeuges
mit etwa 400.000
Euro. Beide Investitionen können
aus der Rücklage, da die Einnahmen
aus dem B-Plan Lippenkuhle
ca. 5 Millionen Euro betragen,
bestritten werden. Das Löschfahrzeug
(LF) der Feuerwehr ist
über 20 Jahre alt und soll in 3-4
Jahren durch ein Neues ersetzt werden. Die Mittel werden bereits
jetzt im Haushalt berücksichtigt.
Der Verwaltungshaushalt umfasst
Einnahmen in Höhe von ca.
7,1 Millionen Euro. Die Ausgaben
werden in etwa die gleiche Höhe
haben, somit wird der Haushalt
ausgeglichen sein.
Der größte Posten auf der Einnahmenseite
sind die Anteile an
den Steuern, allgemein Zuweisungen
und Umlagen.
Erfreulich ist nach wie vor die
gute Einnahmesituation aus der
Einkommenssteuer. Die Befürchtung,
hier könnte es Pandemiebedingt
zu einem Einbruch kommen,
war aktuell unbegründet.
Nach Aussage der Kämmerei
macht sich allerdings die Demographie
Escheburgs bemerkbar,
da auch bei uns jetzt geburtenstarke Jahrgänge in Vorruhestand
oder Rente gehen und sich
damit das Steueraufkommen reduzieren
wird. Auch hier ist mittel-
und langfristig der Zuzug
von jungen Familien in das Neubaugebiet,
aber auch in ganz
Escheburg, nicht nur gesellschaftlich,
sondern auch finanzpolitisch
von Bedeutung.
Dieses verstehen wir von der
EWG unter solider Finanzpolitik.
Lassen Sie sich bitte nicht von irgendwelchen
„Fake News“ verunsichern.
Der Finanzausschuss hat der Gemeindevertreterversammlung
empfohlen, den Haushalt 2021
abzuschließen und danach den
Haushalt 2022 zu verabschieden.
So können die Überschüsse aus
2021 gleich in den neuen Haushalt
einkalkuliert werden.
Bei gefrorenem Boden und leichtem Nieselregen haben es sich die Bürgermeisterin Olga Heidebrecht und die Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Escheburg nicht nehmen lassen, ihr Versprechen des Spatenstichs für das geplante Feuerwehrgerätehaus noch im Jahr 2025 einzulösen. Sekt im Plastikbecher stand bereit und rundete die spontane Aktion ab.

Auch in diesem Jahr hat unser „Punsch am Tannenbaum“ am Freitag vor dem 1. Advent den Start in die Weihnachtszeit markiert. Zahlreiche Escheburgerinnen und Escheburger nutzten die Gelegenheit, auf dem Dorfplatz bei Punsch, Apfelwein, Wurst und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen und vertraute Gesichter wiederzusehen. Solche Abende zeigen, wie lebendig unser Dorf ist – und wie viel Herzblut darin steckt. Denn hinter vielen schönen Momenten in Escheburg stehen Menschen, die ihre Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen: im Verein, bei der Feuerwehr, in der Kirchengemeinde, in Initiativen für Jung und Alt oder in der Gemeindepolitik. Ehrenamt heißt, Verantwortung zu übernehmen, mit anzupacken und oft im Hintergrund zu wirken, ohne großen Applaus und ohne Bezahlung. Doch ohne dieses Engagement gäbe es weniger Begegnung, weniger Unterstützung in schwierigen Situationen und weniger Gemeinschaftsgefühl. Jeder Beitrag zählt – ob bei der Organisation von Festen wie „Punsch am Tannenbaum“ und Osterfeuer oder im stillen, regelmäßigen Einsatz das ganze Jahr über. Wer eine Idee hat, wie unser Dorfleben noch bunter, gerechter oder attraktiver werden könnte, bekommt dafür jetzt Rückenwind: Die AktivRegion Sachsenwald-Elbe ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, neue Projekte für ihre Gemeinde anzustoßen – für die Dorfgemeinschaft insgesamt, für bestimmte Gruppen oder einzelne Bereiche. Gefördert werden kleine Vorhaben mit einem Gesamtwert von bis zu 20.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK); bis zu 80 % der Kosten können übernommen werden, die Auszahlung erfolgt nach Abschluss des Projekts. Aus einer Idee kann so mit überschaubarem Eigenanteil ein sichtbares Plus für Escheburg werden. Unser Dank gilt allen, die sich bereits engagieren – und allen, die darüber nachdenken, es künftig zu tun. Eine starke Dorfgemeinschaft entsteht dort, wo viele mitmachen, Verantwortung teilen und einander unterstützen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes, friedliches Weihnachtsfest – EURE EWG Den ganzen Durchblick findet ihr hier.

Die Gemeinde Escheburg setzt ein sichtbares Zeichen für umweltfreundliche Mobilität: In Escheburg und im Ortsteil Voßmoor stehen ab sofort zwei öffentlich zugängliche Fahrrad-Reparatur-Service-Stationen zur Verfügung. Realisiert wurden die Anlagen mit Unterstützung der AktivRegion Sachsenwald-Elbe. Die Maßnahme wurde mit 80 Prozent der Gesamtkosten gefördert: Von insgesamt 3.337,88 Euro stammen 2.243,95 Euro aus Fördermitteln. An den neuen Stationen können Radfahrerinnen und Radfahrer kleinere Reparaturen direkt vor Ort erledigen – ein Pluspunkt sowohl für Pendlerinnen und Pendler als auch für Freizeitradler. Ausgestattet mit Werkzeugen für gängige Fahrradprobleme und einer Luftpumpe, tragen die Stationen dazu bei, den Radverkehr attraktiver zu machen und die lokale Infrastruktur zu stärken. Neben dem Mobilitätsprojekt ist aktuell ein weiteres Vorhaben aus der Gemeinde Escheburg in der Umsetzung: der Neubau eines Geräteraums für die Sporthalle. Damit sollen die Nutzungsmöglichkeiten der Halle erweitert und die Bedingungen für die ortsansässigen Sportvereine verbessert werden. „Die Fahrradstationen sind ein echter Gewinn für unsere Gemeinde. Sie fördern nicht nur den Radverkehr, sondern stärken auch das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität. Ich freue mich über jede Initiative, die unser Dorf lebenswerter macht“, sagt Olga Heidebrecht, Bürgermeisterin von Escheburg (Foto). Jetzt Projektideen einreichen – Förderung für unser Dorf Die AktivRegion Sachsenwald-Elbe ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, eigene Projektideen für ihre Gemeinde zu entwickeln. Ob für die gesamte Dorfgemeinschaft, für eine Gruppe oder einzelne Zielgruppen – jede*r kann Vorschläge einbringen. Gefördert werden kleine Projekte mit einem Gesamtvolumen von bis zu 20.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt über Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK). Bezuschusst werden bis zu 80 Prozent der Kosten, wobei die Auszahlung nach Projektabschluss erfolgt. Ein anschauliches Beispiel, wie das Regionalbudget wirkt, ist die Boule-Anlage in Grove: Sie wurde über dieses Förderinstrument ermöglicht und hat sich seitdem zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. „Die AktivRegion lebt von den Ideen der Menschen vor Ort. Mit dem Regionalbudget können wir unkompliziert und wirkungsvoll Projekte fördern, die das Miteinander stärken und unsere Region zukunftsfähig machen", sagt Jürgen Wirobski (Vorstand der AktivRegion Sachsenwald-Elbe, Foto)
