Neues Sportfeld an der Schule erhält Förderung
UPDATE: Die Aktivregion fördert das Sportfeld und das Konzept " Freies Lernen" mit jeweils rund 60 % der Gesamtkosten

Auf Antrag der EWG-Fraktion
bekommt Escheburg bzw. die
Grüppentalschule ein neues
Sportfeld. Es wird eine Kombination aus
Basketball- und Fußballfeld mit
einem Teppichvliesboden und
entsprechenden Basketballkörben
und Fußballtoren.
Warum ein neues Feld? Der große
Rasen an unserer Grundschule
wird durch die Kinder der
Grundschule der Offenen Ganztagsschule
und nachmittags
auch durch viele Andere intensiv
bespielt. Dort wo die Tore stehen,
sind ganz schnell Fehlstellen,
die noch dazu bei Regen
matschig werden.
Der Rasen ist zwar wunderschön
zum Spielen, hält aber eine
ganzjährige Nutzung nicht wirklich
aus. So kam uns die Idee,
einen Platz mit einem widerstandsfähigen
Boden zu bauen,
damit hier das ganze Jahr über
gespielt werden kann.
Das Basketballfeld ist ebenfalls
schon schwer in die Jahre gekommen.
Ein Korb musste sogar
entfernt werden. Wegen der
Lärmbelastung durch den Spielbetrieb wurde auch die Nutzungszeit
eingeschränkt.
Den Antrag für dieses Feld hatte
die EWG bereits zu Beginn des
Jahres gestellt. Pandemiebedingt
kam dieses Thema aber
nicht so zügig auf die Tagesordnung
der Gemeinderatssitzung,
wie von uns gewünscht. Der Gemeinderat
hat diesem Thema
dann zugestimmt und an den
Schul- und Kulturausschuss
verwiesen. Dieser hat in einer
der letzten Sitzungen die Ausgestaltung
des Feldes besprochen
und beschlossen.
Das Feld wird jetzt 12x20 Meter
groß. Es wird eine ein Meter
breite, farblich abgesetzte, Umrandung
aus gleichem Material
um das Gesamtfeld und Linien
sowohl für Fußball als auch für
Basketball haben. Der Platz wird
parallel zum aktuelle Schulparkplatz
liegen. Hinter dem nördlichen
Fußballtor in Richtung
Heizhaus wird ein vier Meter hohen
Ballfangzaun dafür sorgen,
dass Bälle nicht über das Grundstück
hinaus fliegen.
Der gewählte Boden ist sehr robust,
verletzungsarm und fühlt
sich trotzdem wie ein richtiger Sportboden an. Der Hersteller
garantiert eine lange Lebensdauer
und einen geringen Pflegeaufwand.
Die Tore, die Körbe
und der Ballfangzaun sind aus
einem sehr stabilen Material.
Dieses System ist erstens sehr
widerstandsfähig und zweitens
extrem geräuschreduzierend.
Dadurch wird auch bei häufiger
Bespielung die anliegende
Wohnbebauung wenig oder
kaum gestört.
Die Planung dieses Platzes und
die zentrale Lage in Escheburg
ließen die Idee aufkommen, einen
Förderantrag bei der Aktivregion
Sachsenwald zu stellen.
Wenn die Förderung zugesagt
wird, würden mehr als die Hälfte
der Baukosten durch die Aktivregion
übernommen. In diesem
Fall würde der Anteil der
Gemeinde an den Gesamtkosten,
die zirka 80.000 Euro betragen,
unter 40.000 Euro liegen.
Dafür haben unter anderem
unsere Kinder, Jugendliche, junge
Erwachsene, Familien einen
wunderbaren Sportplatz, den
man ganzjährig nutzen kann.
Das bisherige Basketballfeld
wird eine neue Nutzung bekommen.
Die offene Ganztagsschule
hatte die Idee zu dem Konzept:
„Lernen im Freien“. Dazu wird
auf dem Basketball-Feld eine
Art Pavillon gebaut, so dass gewissermaßen
ein Klassenraum
im Freien entsteht, in dem die
Kinder bei entsprechendem
Wetter bestimmte Unterrichtseinheiten
absolvieren können.
Der Raum wird nachts verschlossen,
damit sich hier keine
ungebetenen Gäste „einnisten“.
Das Gebäude wird ähnlich wie
ein großer Carport aussehen
und ein Gründach erhalten.
UPDATE: Der EWG-Vorsitzende Dr. Erich Fuhrt und die Leiterin der Offenen Ganztagsschule Cora Steinhagen, präsentierten am 8. Dezember, kurz nach Drucklegung des aktuellen EWG-Weihnachtsdurchblick, vor dem Vorstand der Aktivregion Sachsenwald beide Konzepte und erhielten prompte verbindliche Förderzusagen. Das Sportfeld wird von der Aktivregion nun mit 40.000 EUR bezuschusst und das Konzept "Lernen im Freien" erhält einen Zuschuss von 29.000 EUR. Ein großartiger Erfolg der Beiden.
Nun ist das Amt Hohe Elbgeest am Zug und muss den formellen Förderantrag für die zugesagte Förderung und auch den Bauantrag stellen. Bis Ende 2023 müssen beide Projekte abgeschlossen sein, sonst verfällt die Förderung von jeweils rund 60% der Gesamtkosten. Na dann mal ran liebes Amt!
Bei gefrorenem Boden und leichtem Nieselregen haben es sich die Bürgermeisterin Olga Heidebrecht und die Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Escheburg nicht nehmen lassen, ihr Versprechen des Spatenstichs für das geplante Feuerwehrgerätehaus noch im Jahr 2025 einzulösen. Sekt im Plastikbecher stand bereit und rundete die spontane Aktion ab.

Auch in diesem Jahr hat unser „Punsch am Tannenbaum“ am Freitag vor dem 1. Advent den Start in die Weihnachtszeit markiert. Zahlreiche Escheburgerinnen und Escheburger nutzten die Gelegenheit, auf dem Dorfplatz bei Punsch, Apfelwein, Wurst und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen und vertraute Gesichter wiederzusehen. Solche Abende zeigen, wie lebendig unser Dorf ist – und wie viel Herzblut darin steckt. Denn hinter vielen schönen Momenten in Escheburg stehen Menschen, die ihre Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen: im Verein, bei der Feuerwehr, in der Kirchengemeinde, in Initiativen für Jung und Alt oder in der Gemeindepolitik. Ehrenamt heißt, Verantwortung zu übernehmen, mit anzupacken und oft im Hintergrund zu wirken, ohne großen Applaus und ohne Bezahlung. Doch ohne dieses Engagement gäbe es weniger Begegnung, weniger Unterstützung in schwierigen Situationen und weniger Gemeinschaftsgefühl. Jeder Beitrag zählt – ob bei der Organisation von Festen wie „Punsch am Tannenbaum“ und Osterfeuer oder im stillen, regelmäßigen Einsatz das ganze Jahr über. Wer eine Idee hat, wie unser Dorfleben noch bunter, gerechter oder attraktiver werden könnte, bekommt dafür jetzt Rückenwind: Die AktivRegion Sachsenwald-Elbe ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, neue Projekte für ihre Gemeinde anzustoßen – für die Dorfgemeinschaft insgesamt, für bestimmte Gruppen oder einzelne Bereiche. Gefördert werden kleine Vorhaben mit einem Gesamtwert von bis zu 20.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK); bis zu 80 % der Kosten können übernommen werden, die Auszahlung erfolgt nach Abschluss des Projekts. Aus einer Idee kann so mit überschaubarem Eigenanteil ein sichtbares Plus für Escheburg werden. Unser Dank gilt allen, die sich bereits engagieren – und allen, die darüber nachdenken, es künftig zu tun. Eine starke Dorfgemeinschaft entsteht dort, wo viele mitmachen, Verantwortung teilen und einander unterstützen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes, friedliches Weihnachtsfest – EURE EWG Den ganzen Durchblick findet ihr hier.

Die Gemeinde Escheburg setzt ein sichtbares Zeichen für umweltfreundliche Mobilität: In Escheburg und im Ortsteil Voßmoor stehen ab sofort zwei öffentlich zugängliche Fahrrad-Reparatur-Service-Stationen zur Verfügung. Realisiert wurden die Anlagen mit Unterstützung der AktivRegion Sachsenwald-Elbe. Die Maßnahme wurde mit 80 Prozent der Gesamtkosten gefördert: Von insgesamt 3.337,88 Euro stammen 2.243,95 Euro aus Fördermitteln. An den neuen Stationen können Radfahrerinnen und Radfahrer kleinere Reparaturen direkt vor Ort erledigen – ein Pluspunkt sowohl für Pendlerinnen und Pendler als auch für Freizeitradler. Ausgestattet mit Werkzeugen für gängige Fahrradprobleme und einer Luftpumpe, tragen die Stationen dazu bei, den Radverkehr attraktiver zu machen und die lokale Infrastruktur zu stärken. Neben dem Mobilitätsprojekt ist aktuell ein weiteres Vorhaben aus der Gemeinde Escheburg in der Umsetzung: der Neubau eines Geräteraums für die Sporthalle. Damit sollen die Nutzungsmöglichkeiten der Halle erweitert und die Bedingungen für die ortsansässigen Sportvereine verbessert werden. „Die Fahrradstationen sind ein echter Gewinn für unsere Gemeinde. Sie fördern nicht nur den Radverkehr, sondern stärken auch das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität. Ich freue mich über jede Initiative, die unser Dorf lebenswerter macht“, sagt Olga Heidebrecht, Bürgermeisterin von Escheburg (Foto). Jetzt Projektideen einreichen – Förderung für unser Dorf Die AktivRegion Sachsenwald-Elbe ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, eigene Projektideen für ihre Gemeinde zu entwickeln. Ob für die gesamte Dorfgemeinschaft, für eine Gruppe oder einzelne Zielgruppen – jede*r kann Vorschläge einbringen. Gefördert werden kleine Projekte mit einem Gesamtvolumen von bis zu 20.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt über Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK). Bezuschusst werden bis zu 80 Prozent der Kosten, wobei die Auszahlung nach Projektabschluss erfolgt. Ein anschauliches Beispiel, wie das Regionalbudget wirkt, ist die Boule-Anlage in Grove: Sie wurde über dieses Förderinstrument ermöglicht und hat sich seitdem zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. „Die AktivRegion lebt von den Ideen der Menschen vor Ort. Mit dem Regionalbudget können wir unkompliziert und wirkungsvoll Projekte fördern, die das Miteinander stärken und unsere Region zukunftsfähig machen", sagt Jürgen Wirobski (Vorstand der AktivRegion Sachsenwald-Elbe, Foto)
