Rosemarie Jeschke ist Eschebürgerin 2020

Am heutigen Sonntag hätte in der Mensa die Ehrung zum "Eschebürger 2020" gefeiert werden sollen, doch dann kam Corona, darum zumindest auf diesem Wege unseren herzlichen Glückwunsch - Rosemarie Jeschke

Zur Eschebürgerin des Jahres 2020 wurde in diesem Jahr Rosemarie Jeschke gewählt. Ihr vielfältiger Einsatz für das Wohl der Gemeinschaft und der Mitbürger erstreckt sich auf eine sehr lange Zeit. Eine Auszeichnung, die bereits ihrem verstorbenen Ehemann Lothar 2014 verliehen wurde. Rosemarie Jeschke lebt seit 1971 in Escheburg. Bereits in den 70er Jahren begann ihre Zeit als ehrenamtliche Helferin, u.a. als Schriftführerin im Escheburger Sportverein, der Unterstützung und Teilnahme des Escheburger Kunsthandwerkermarktes mit Keramik und besonderen Strickwaren. 1988 engagierte sich die Mutter von zwei Söhnen bei der Gründung des ersten Escheburger Kindergartens und wurde Gründungs- und Vorstandsmitglied.  

Mit acht Escheburger Frauen veranstaltete sie ab 1991 zehn Jahre lang monatliche Kochabende für Flüchtlingsfrauen und kümmerte sich bereits bei der damaligen Flüchtlingswelle um die Hilfesuchenden. So ist es kein Wunder, dass sich Rosemarie auch heute hier engagiert und sich für die Flüchtlinge in der Containeranlage seit 2015 einsetzt. Sie leistet Integrationsarbeit und unterstützt die Geflüchteten bei der Bewältigung behördlicher Belange, u.a. beim Schriftverkehr, der Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche und der Hilfe nach geeigneten Plätzen in Sprachschulen. Die Liste der ehrenamtlichen Einsätze ist aber noch deutlich länger. So war sie bei der Versorgung von „hungrigen“ Schülern in den Pausen in der Cafeteria der Gesamtschule ebenso engagiert wie als Gründungsmitglied des Chores von Soul & More e.V. und gab türkischen Schülern Nachhilfeunterstützung, um nur einige der ehrenamtlichen Tätigkeiten zu nennen.  

Die EWG bedankt sich bei Rosemarie Jeschke herzlich für ihren Einsatz und gratuliert zum Titel „Eschebürgerin des Jahres 2020“.
von Erich Fuhrt 5. Februar 2026
von Erich Fuhrt 21. Dezember 2025
Auch in diesem Jahr hat unser „Punsch am Tannenbaum“ am Freitag vor dem 1. Advent den Start in die Weihnachtszeit markiert. Zahlreiche Escheburgerinnen und Escheburger nutzten die Gelegenheit, auf dem Dorfplatz bei Punsch, Apfelwein, Wurst und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen und vertraute Gesichter wiederzusehen. Solche Abende zeigen, wie lebendig unser Dorf ist – und wie viel Herzblut darin steckt. Denn hinter vielen schönen Momenten in Escheburg stehen Menschen, die ihre Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen: im Verein, bei der Feuerwehr, in der Kirchengemeinde, in Initiativen für Jung und Alt oder in der Gemeindepolitik. Ehrenamt heißt, Verantwortung zu übernehmen, mit anzupacken und oft im Hintergrund zu wirken, ohne großen Applaus und ohne Bezahlung. Doch ohne dieses Engagement gäbe es weniger Begegnung, weniger Unterstützung in schwierigen Situationen und weniger Gemeinschaftsgefühl. Jeder Beitrag zählt – ob bei der Organisation von Festen wie „Punsch am Tannenbaum“ und Osterfeuer oder im stillen, regelmäßigen Einsatz das ganze Jahr über. Wer eine Idee hat, wie unser Dorfleben noch bunter, gerechter oder attraktiver werden könnte, bekommt dafür jetzt Rückenwind: Die AktivRegion Sachsenwald-Elbe ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, neue Projekte für ihre Gemeinde anzustoßen – für die Dorfgemeinschaft insgesamt, für bestimmte Gruppen oder einzelne Bereiche. Gefördert werden kleine Vorhaben mit einem Gesamtwert von bis zu 20.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK); bis zu 80 % der Kosten können übernommen werden, die Auszahlung erfolgt nach Abschluss des Projekts. Aus einer Idee kann so mit überschaubarem Eigenanteil ein sichtbares Plus für Escheburg werden. Unser Dank gilt allen, die sich bereits engagieren – und allen, die darüber nachdenken, es künftig zu tun. Eine starke Dorfgemeinschaft entsteht dort, wo viele mitmachen, Verantwortung teilen und einander unterstützen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes, friedliches Weihnachtsfest – EURE EWG Den ganzen Durchblick findet ihr hier.
von Erich Fuhrt 1. Dezember 2025
Die Gemeinde Escheburg setzt ein sichtbares Zeichen für umweltfreundliche Mobilität: In Escheburg und im Ortsteil Voßmoor stehen ab sofort zwei öffentlich zugängliche Fahrrad-Reparatur-Service-Stationen zur Verfügung. Realisiert wurden die Anlagen mit Unterstützung der AktivRegion Sachsenwald-Elbe. Die Maßnahme wurde mit 80 Prozent der Gesamtkosten gefördert: Von insgesamt 3.337,88 Euro stammen 2.243,95 Euro aus Fördermitteln. An den neuen Stationen können Radfahrerinnen und Radfahrer kleinere Reparaturen direkt vor Ort erledigen – ein Pluspunkt sowohl für Pendlerinnen und Pendler als auch für Freizeitradler. Ausgestattet mit Werkzeugen für gängige Fahrradprobleme und einer Luftpumpe, tragen die Stationen dazu bei, den Radverkehr attraktiver zu machen und die lokale Infrastruktur zu stärken. Neben dem Mobilitätsprojekt ist aktuell ein weiteres Vorhaben aus der Gemeinde Escheburg in der Umsetzung: der Neubau eines Geräteraums für die Sporthalle. Damit sollen die Nutzungsmöglichkeiten der Halle erweitert und die Bedingungen für die ortsansässigen Sportvereine verbessert werden. „Die Fahrradstationen sind ein echter Gewinn für unsere Gemeinde. Sie fördern nicht nur den Radverkehr, sondern stärken auch das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität. Ich freue mich über jede Initiative, die unser Dorf lebenswerter macht“, sagt Olga Heidebrecht, Bürgermeisterin von Escheburg (Foto). Jetzt Projektideen einreichen – Förderung für unser Dorf Die AktivRegion Sachsenwald-Elbe ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, eigene Projektideen für ihre Gemeinde zu entwickeln. Ob für die gesamte Dorfgemeinschaft, für eine Gruppe oder einzelne Zielgruppen – jede*r kann Vorschläge einbringen. Gefördert werden kleine Projekte mit einem Gesamtvolumen von bis zu 20.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt über Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK). Bezuschusst werden bis zu 80 Prozent der Kosten, wobei die Auszahlung nach Projektabschluss erfolgt. Ein anschauliches Beispiel, wie das Regionalbudget wirkt, ist die Boule-Anlage in Grove: Sie wurde über dieses Förderinstrument ermöglicht und hat sich seitdem zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. „Die AktivRegion lebt von den Ideen der Menschen vor Ort. Mit dem Regionalbudget können wir unkompliziert und wirkungsvoll Projekte fördern, die das Miteinander stärken und unsere Region zukunftsfähig machen", sagt Jürgen Wirobski (Vorstand der AktivRegion Sachsenwald-Elbe, Foto)
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