Förderung in großer Gefahr
Unser Projekt zum Bau eines Streetballfeldes auf der Rasenfläche vor der Schule verzögert sich leider erheblich. Nicht nur, das eine Baugenehmigung erforderlich ist, die die zuständige Behörde im Kreis nicht vor Juni bearbeiten kann, nun muss auch noch der Bebauungsplan geändert werden, weil im gültigen B-Plan (11) die Fläche als „Rasen“ deklariert und die Bebauung mit einem Teppichvlies nicht vorgesehen ist. Zusätzlich muss noch ein Lärmschutzgutachten eingeholt werden.
Inzwischen galoppieren die Baupreise davon. Ähnliches widerfährt dem Wunsch der Schule, einen Pavillon auf dem alten Basketballfeld zu errichten, um dort „Lernen im Freien“ zu verwirklichen. Auch das wird dieses Jahr wohl nicht mehr zu verwirklichen sein. Was wiederum bedeutet, dass die eingeworbenen EU-Fördergelder der Aktiv-Region Sachsenwald wohl verloren gehen werden - immerhin 69.897 EUR rund 69 Prozent der Baukosten (siehe auch letzten Durchblick Weihnachten 2021).
Dabei sind die beiden von der EWG angeschobenen Projekte eigentlich ein Musterbeispiel dafür, wie europäische Fördermittel vor Ort über die LAG AktivRegion Sachsenwald-Elbe e.V ankommen und Gutes bewegen können
– wenn nicht die deutsche Bürokratie im Wege stehen würde. Wer mehr über die Arbeit und die Aktionen der AktivRegion erfahren möchte, findet auf der Internetseite der AktivRegion https://aktivregion-sachsenwald-elbe.eu/
viele Hinweise und Tipps.
Für die nächste Förderperiode ab 2023 sind landesweit bereits jetzt schon über 150 Projektideen bei der AktivRegion eingegangen, von denen hoffentlich viele auch umgesetzt werden. Übrigens können bei der AktivRegion auch Privatpersonen, Unternehmen, Vereine, Verbände, Kirchengemeinden und natürlich die Kommunen, Anträge auf ProjektFörderungen stellen.
Im Dorf kann auch EWG-Mitglied Jürgen Wirobski (Tel. 0163- 4282820) Fragen zur AktivRegion beantworten. Immerhin werden in den kommenden 7 Jahren ca. 2,5 Mio € EU-Fördermittel wieder zu verteilen sein. Viel Geld für tolle Projekte mit Zukunftsthemen für den „Klimaschutz und Klimaanpassung“, die „Daseinsvorsorge und Lebensqualität inkl. Bildung“ und die „Regionale Wertschöpfung“.



