Tempo 30, CO2-Warngeräte, Freizeitplatz
Weitere Anträge der EWG an die Gemeindevertretung
Tempo 30 auf der L208 im Bereich
der Grundschule
Das Ortsschild an der L208 wurde/
wird vom Gemeindezentrum auf
die nördliche Seite des Kreisels
versetzt. In geschlossenen Ortschaften
im Bereich von Schulen
lässt der Landesbetrieb Straßenbau
und Verkehr Schleswig-Holstein
(LBV) bzw. die Verkehrsaufsicht
Tempo 30 auch auf
Landesstraßen zu. Um die Sicherheit
für die Schüler zu erhöhen,
hat die EWG hierzu den Antrag an
die GV gestellt, dass der Bürgermeister
die Genehmigung für
Tempo 30 auf der L208 in dem Bereich
von nördlich des Kreisels bis
südlich der Fußgängerampel Osterfelde bei der zuständigen Behörde
einholen soll. Dieser Antrag
wurde von allen Fraktionen der
Gemeindevertretung unterstützt
und so dann auch einstimmig beschlossen,
da dieses Ziel auch
schon vorab in den letzten Jahren
besprochen/definiert wurde. Da
der LBV bzw. die Verkehrsaufsicht
Tempo 30 auf dem Stubbenberg in
den letzten Jahren schon mehrmals abgelehnt hat, haben wir unseren
Antrag nur auf den Bereich
der Schule beschränkt.
CO2-Warngeräte für die Grundschule
Um die Kinder der Grüppental-
Schule vor den SARS-CoV-2 Virus
besser zu schützen, hat die EWG
beantragt, eine Förderung für die
Ausrüstung der Klassenräume in
der Grüppental-Schule Escheburg
mit mobilen Luftfiltern zu beantragen
und nach Eingang der Förderzusage
die Luftfilter zu bestellen.
Auf der Sitzung am 05. August
2021 wurden die Gemeindevertreter
vom Amt bzw. der Bürgermeister
aber darüber informiert,
dass alle Klassenräume der Schule
in die Kategorie 1 (gut belüftete
Räume, komplett zu öffnende
Fenster) eingestuft wurden und
somit keine Fördergelder für die
Anschaffung von mobilen Luftfilter
zur Verfügung gestellt werden.
Ausgiebig berieten die Mitglieder
der GV dann über die Wirksamkeit
der mobilen Luftfilter im Vergleich
zu der Frischluftzufuhr/Stoßlüften
über die Fenster. Mehrheitlich über
alle Fraktionen wurde die Anschaffung
von CO2-Warngeräten beschlossen,
die einen Beitrag zur
besseren Luft in den Klassenräumen
und dem bedarfsgerechten
Lüften leisten sollen.
Freizeitplatz Am Soll
Diesen Antrag hat die EWG bereits im Januar gestellt. Er wurde aber
aufgrund der eingeschränkten Tagesordnung
in den letzten Monaten
erst jetzt in der GV behandelt.
Die Gemeinde nutzt die Fläche am
Ende des Feldweges Am Soll bislang
nur für Osterfeuer. Eine weitergehende
Nutzung würde das
Freizeitangebot erheblich erweitern.
Dazu gehören z.B. eine
Crossbike-Bahn oder auch Outdoor-
Fitnessgeräte. Beides erfreut
sich in den letzten Jahren zunehmender
Beliebtheit und wird in
vandalismus-sicherer Ausführung
angeboten. Die Lage des Platzes
am Ende des Feldweges Am Soll
ist dafür ideal, da es hier keine Anlieger
gibt, die durch die möglichen
Geräusche gestört werden.
Eine Nutzung von Bürgern der anliegenden
Gemeinden (Hohenhorn
/ Kröppelshagen-Fahrendorf) wäre
ebenfalls denkbar. In diesem Zusammenhang
könnte die Gestaltung
der Fläche durch die Aktivregion
Sachsenwald-Elbe gefördert
werden. Mit einer Erweiterung um
eine Wetterschutzhütte und / oder
Grillplatz wäre die Nutzung noch
vielseitiger und auch für Wanderer
oder Radfahrer eine gute Gelegenheit
eine Rast einzulegen.
Die Gemeindevertretersitzung hat
am 5. August 2021 dazu beschlossen,
dass eine Arbeitsgruppe hierzu
ein Konzept erarbeitet und es
der Gemeindevertretung zeitnah
vorstellen soll.
Bei gefrorenem Boden und leichtem Nieselregen haben es sich die Bürgermeisterin Olga Heidebrecht und die Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Escheburg nicht nehmen lassen, ihr Versprechen des Spatenstichs für das geplante Feuerwehrgerätehaus noch im Jahr 2025 einzulösen. Sekt im Plastikbecher stand bereit und rundete die spontane Aktion ab.

Auch in diesem Jahr hat unser „Punsch am Tannenbaum“ am Freitag vor dem 1. Advent den Start in die Weihnachtszeit markiert. Zahlreiche Escheburgerinnen und Escheburger nutzten die Gelegenheit, auf dem Dorfplatz bei Punsch, Apfelwein, Wurst und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen und vertraute Gesichter wiederzusehen. Solche Abende zeigen, wie lebendig unser Dorf ist – und wie viel Herzblut darin steckt. Denn hinter vielen schönen Momenten in Escheburg stehen Menschen, die ihre Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen: im Verein, bei der Feuerwehr, in der Kirchengemeinde, in Initiativen für Jung und Alt oder in der Gemeindepolitik. Ehrenamt heißt, Verantwortung zu übernehmen, mit anzupacken und oft im Hintergrund zu wirken, ohne großen Applaus und ohne Bezahlung. Doch ohne dieses Engagement gäbe es weniger Begegnung, weniger Unterstützung in schwierigen Situationen und weniger Gemeinschaftsgefühl. Jeder Beitrag zählt – ob bei der Organisation von Festen wie „Punsch am Tannenbaum“ und Osterfeuer oder im stillen, regelmäßigen Einsatz das ganze Jahr über. Wer eine Idee hat, wie unser Dorfleben noch bunter, gerechter oder attraktiver werden könnte, bekommt dafür jetzt Rückenwind: Die AktivRegion Sachsenwald-Elbe ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, neue Projekte für ihre Gemeinde anzustoßen – für die Dorfgemeinschaft insgesamt, für bestimmte Gruppen oder einzelne Bereiche. Gefördert werden kleine Vorhaben mit einem Gesamtwert von bis zu 20.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK); bis zu 80 % der Kosten können übernommen werden, die Auszahlung erfolgt nach Abschluss des Projekts. Aus einer Idee kann so mit überschaubarem Eigenanteil ein sichtbares Plus für Escheburg werden. Unser Dank gilt allen, die sich bereits engagieren – und allen, die darüber nachdenken, es künftig zu tun. Eine starke Dorfgemeinschaft entsteht dort, wo viele mitmachen, Verantwortung teilen und einander unterstützen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes, friedliches Weihnachtsfest – EURE EWG Den ganzen Durchblick findet ihr hier.

Die Gemeinde Escheburg setzt ein sichtbares Zeichen für umweltfreundliche Mobilität: In Escheburg und im Ortsteil Voßmoor stehen ab sofort zwei öffentlich zugängliche Fahrrad-Reparatur-Service-Stationen zur Verfügung. Realisiert wurden die Anlagen mit Unterstützung der AktivRegion Sachsenwald-Elbe. Die Maßnahme wurde mit 80 Prozent der Gesamtkosten gefördert: Von insgesamt 3.337,88 Euro stammen 2.243,95 Euro aus Fördermitteln. An den neuen Stationen können Radfahrerinnen und Radfahrer kleinere Reparaturen direkt vor Ort erledigen – ein Pluspunkt sowohl für Pendlerinnen und Pendler als auch für Freizeitradler. Ausgestattet mit Werkzeugen für gängige Fahrradprobleme und einer Luftpumpe, tragen die Stationen dazu bei, den Radverkehr attraktiver zu machen und die lokale Infrastruktur zu stärken. Neben dem Mobilitätsprojekt ist aktuell ein weiteres Vorhaben aus der Gemeinde Escheburg in der Umsetzung: der Neubau eines Geräteraums für die Sporthalle. Damit sollen die Nutzungsmöglichkeiten der Halle erweitert und die Bedingungen für die ortsansässigen Sportvereine verbessert werden. „Die Fahrradstationen sind ein echter Gewinn für unsere Gemeinde. Sie fördern nicht nur den Radverkehr, sondern stärken auch das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität. Ich freue mich über jede Initiative, die unser Dorf lebenswerter macht“, sagt Olga Heidebrecht, Bürgermeisterin von Escheburg (Foto). Jetzt Projektideen einreichen – Förderung für unser Dorf Die AktivRegion Sachsenwald-Elbe ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, eigene Projektideen für ihre Gemeinde zu entwickeln. Ob für die gesamte Dorfgemeinschaft, für eine Gruppe oder einzelne Zielgruppen – jede*r kann Vorschläge einbringen. Gefördert werden kleine Projekte mit einem Gesamtvolumen von bis zu 20.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt über Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK). Bezuschusst werden bis zu 80 Prozent der Kosten, wobei die Auszahlung nach Projektabschluss erfolgt. Ein anschauliches Beispiel, wie das Regionalbudget wirkt, ist die Boule-Anlage in Grove: Sie wurde über dieses Förderinstrument ermöglicht und hat sich seitdem zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. „Die AktivRegion lebt von den Ideen der Menschen vor Ort. Mit dem Regionalbudget können wir unkompliziert und wirkungsvoll Projekte fördern, die das Miteinander stärken und unsere Region zukunftsfähig machen", sagt Jürgen Wirobski (Vorstand der AktivRegion Sachsenwald-Elbe, Foto)
